Russische Wölfe brauchen unsere Hilfe

 Hilfsaktion für Wölfe von Gisela Müller

 Der russische Biologe Vladimir Bologov ist einer der Wenigen, die sich für den Schutz und Erhalt der Wölfe in seinem Land einsetzen.

In seinem Land ist es erlaubt, ganzjährig Wölfe zu töten, also zu schießen, in Fallen zu fangen und zu vergiften.Eine einträgliche Sache, da die Regierung eine hohe Prämie für jeden toten Wolf zahlt. Welpen werden aus ihren Wurfhöhlen ausgegraben und erleiden das gleiche Schicksal. In Russland leben laut Statistik noch etwa 28000 Wölfe, also erheblich weniger als in Kanada.

Um wenigstens die Wölfe in seiner Region zu erhalten,hat er 1993 das Wolfsprojekt von seinem Vater übernommen.Inmitten der südwestlichen Taiga, rund 450 km nordwestlich von Moskau entfernt, liegt in der Region Tver die biologische Station „Chisty Less“ (sauberer Wald). Die Station ist Teil des Central Forest Nature Reserve (65.000 qkm).

Im Frühjahr kauft er den Jägern die gefangenen Welpen ab und versorgt sie mit Aufzuchtsmilch.Durch Spenden von Wolfsfreunden, dem Verein für Artenschutz Wildpark Lüneburger Heide und der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe wurde es möglich, die beste Aufzuchtsmilch aus USA für die Welpen zu kaufen.

Im Alter von 8 Wochen ziehen die Kleinen in die eigentlichen Auswilderungsgehege um.Diese Gehege gleichen einer Wildnis mit vielfältiger Vegetation,Moor, Wiese,Farn und Gebüsch, einem Bachlauf und riesigen Bäumen Diese Umzäunungen bieten den Jungwölfen Schutz und gleichzeitig die Möglichkeit, schon die Jagd auf Mäuse und andere Kleintiere zu üben.

Die Wölfe sind in 3 Gehegen untergebracht, welche einige Kilometer auseinander liegen:

In Puplovo gibt es ein 1,5 ha großes Gehege. Hier arbeiten für Vladimir Bologovs Projekt überwiegend Wissenschaftler der Universität Moskau und Forscher aus anderen Ländern.

Marino bietet mit 0,7 ha Platz für Welpen, deren Verhalten (mit minimalstem menschlichem Kontakt) von der französischen Biologin Laetitia Becker erforscht wird.

In Belkovo leben die Wölfe, die überwiegend von Vladimir Bologov mit größt-möglichster Freiheit und viel Auslauf außerhalb des Geheges erforscht werden. Im Alter von 1-2 Jahren werden alle diese Wölfe nach und nach in Gruppen wieder in die Wildnis entlassen, aber es wird noch Fleisch für sie ausgelegt, falls sie wenig Jagdglück haben. Jeder Wolf benötigt 1-2KG Fleisch täglich, auch in Russland eine kostspielige Sache.

Vladimir Bologov hat in den letzten Jahren bereits 23 Wölfe erfolgreich ausgewildert. Kein einziger ist den Jägern zum Opfer gefallen, da er einige von ihnen für sich und sein Projekt gewinnen konnte.Gegen Bezahlung arbeiten sie nun als Ranger und begleiten Studenten und Ökovolontäre bei der Feldforschung.

Aus seiner Erfahrung erlangen die Jungwölfe sehr schnell ihre angeborene Scheu vor Menschen wieder und schließen sich einem Rudel an oder gründen ein Neues in angrenzenden Gebieten.
Außerdem leistet er wichtige Aufklärungsarbeit,zeigt den Viehhirten wie sie ihre Nutztiere mit einer von ihm entwickelten einfachen,aber effektvollen Methode vor Wölfen schützen können. Er bemüht sich, die Regierung zu überzeugen,das Prämiensystem abzuschaffen, die Wolfsjagd nur auf einige Monate zu beschränken und um Erweiterung der Schutzgebiete.

Seit 2004 unterstütze ich Vladimir Bologovs Einsatz für die Wölfe durch diese Spendenaktion.

Jedes Jahr verbringe ich einige Wochen auf der Station und überbringe die Spenden .

Ich habe ein Spendenkonto eingerichtet unter:

Gisela Müller
Sparkasse Harburg-Buxtehude
IBAN DE 77 2075 0000 0000 391359
 
Stichwort: Wölfe Bologov

für Wolfsfreunde aus europäischen Ländern:

Gisela Müller
IBAN DE77 2075 0000 0000 391359

SWIFT-BIC:NOLADE21HAM

Stichwort: Wölfe Bologov



Schauen Sie meine Reiseberichte mit vielen Fotos an! Er benötigt dringend finanzielle Hilfe und ich bitte alle Tier-und Wolfsfreunde, sich an der Spendenaktion zu beteidigen, jeder Euro hilft!

Im Herbst 2003 drehte das Bayrische Fernsehen die Dokumentation mit Vladimir Bologov "Der den Wolf versteht".

Fragen zu dem Projekt beantworte ich Ihnen gerne

email@gisela-mueller.de

In diesem Jahr beginnt mit Spendenhilfe die Renovierung einer ehemaligen Schule in Chistoe, einem Nachbardorf der Station. Es entsteht das erste Wolfszentrum in Russland überhaupt. Es wird der Bevölkerung, Schulklassen und Touristen zur Aufklärung und Information dienen und ein Ort für nationale und internationale Wolfskonferenzen sein. Für die Instandsetzung des Gebäudes werden noch freiwillige,tatkräftige Helfer gesucht.

Infos zu dem Ökovolontär-Programm unter:

www.lupuslaetus.org

Volunteering summer 2012

Reise 2014